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Das Grüne Band am 20. Jahrestag der Wiedervereinigung
Eine innerdeutsche "Narbe" wird zur "Perlenkette"

Die innerdeutsche Grenze war mehrere Jahrzehnte eine „tiefe Wunde“, die das deutsche Volk trennte und nicht zuletzt für viele unzählige, zumeist schmerzliche Schicksale verantwortlich war. Seit der Grenzöffnung im Jahr 1989 und der Wiedervereinigung 1990 wachsen die beiden lange Zeit getrennten Teile Deutschlands und ihre Menschen wieder zusammen.

 

Wunden hinterlassen Narben. Diese werden gemeinhin als unschön und nicht zuletzt deshalb als verzichtbar angesehen. Im Optimalfall sollen sie nach dem Heilungsprozess unsichtbar sein. Nicht so beim Grünen Band. Das Gegenteil ist hier der Fall, denn:

 

1. Das Grüne Band ist beeindruckend schön.
Mit dem Mauerfall vor nunmehr 21 Jahren wurde der Todesstreifen zur Lebenslinie – und damit zu einem länderübergreifenden Verbund kostbarer Lebensräume. Ein Naturparadies von faszinierender Schönheit erstreckt sich im Herzen Deutschlands von der Ostsee, über Elbe, Harz, Rhön und Thüringer Wald bis ins sächsisch-bayerische Vogtland. Im Schatten des Eisernen Vorhangs entfaltete sich ein einzigartiger naturhistorischer Schatz von unglaublichem Artenreichtum. Wildromantische Wälder, geschichtsträchtige Berge, ursprüngliche Flüsse und Seenlandschaften laden Naturfreunde und Aktivurlauber ein, die Schönheit und Ursprünglichkeit des Grünen Bandes kennen zu lernen und die Natur in ihrer ganzen Vielfalt mit allen Sinnen zu genießen!

 

2. Die ehemalige innerdeutsche Grenze soll als Grünes Band sichtbar bleiben.
Der eiserne Vorhang ist gefallen. Der Todesstreifen, der einst die innerdeutsche Grenze zur nahezu unüberwindlichen Barriere zwischen Ost und West machte, gehört zum Glück seit nunmehr zwei Jahrzehnten der Vergangenheit an. Dennoch soll die Grenze nicht gänzlich verschwinden und in Vergessenheit geraten. Das Grüne Band ist Gegenwart und Zukunft. Es verbindet Ost und West und damit auch die Natur, Geschichte und Kultur der Regionen. Die Regionen entlang des Grünen Bandes bieten ihren Besuchern grenzenlose Erholung in malerischer Landschaft sowie erlebbare Ost-West-Geschichte mit reicher traditioneller, regionaler und kulinarischer Vielfalt.

 

Diese „Perlen“ entlang des Grünen Bandes, die bislang nur wenigen Insidern bekannt waren, aufzuspüren und für Gäste erlebbar und buchbar zu machen, das ist das Ziel des Projekts „Erlebnis Grünes Band“, gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Gemeinsam mit den Erlebnisregionen Elbe-Altmark-Wendland, dem Harz, den Naturparks Thüringer Wald & Schiefergebirge/Frankenwald sowie dem Eichsfeld sollen Kultur, Geschichte und Natur des Grünen Bandes erhalten und ein nachhaltiger Tourismus mit intensiven, reizvollen Naturerlebnissen erfolgreich realisiert werden.

 

Eine große Auswahl an interessanten Informationen zum Grünen Band sowie zahlreiche Anregungen und Angebote finden sich gebündelt unter:

 

http://reisen.erlebnisgruenesband.de/
http://gruenes-band.i-ventions.de/tourismus/


Ansprechpartner in den vier Erlebnisregionen:

 

Besucherzentrum Burg Lenzen
Burgstraße 3, 19309 Lenzen
Tel. 038792/1221, Fax: 038792/80 673
info@burg-lenzen.de, www.burg-lenzen.de


Harzer Tourismusverband e.V. HTV
Marktstraße 45, 38640 Goslar
Tel. 05321/34040, Fax 05321/3404-66
info@harzinfo.de, www.gruenes-band-harz.de, www.harz-info.de

 

FRANKENWALD TOURISMUS
Service Center, Adolf-Kolping-Straße 1, 96317 Kronach
Fon: 09261/6015-0, Fax: 09261/6015-15
presse@frankenwald-tourismus.de, www.frankenwald-tourismus.de

 

Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
Krankenhausstr. 12, 98693 Ilmenau
Fon: 03677/68996-0, Fax: 03677/68996-6
presse@thueringer-wald.com, www.thueringer-wald.com

 

HVE Eichsfeld Touristik e.V.
Gülden Creutz, Rossmarkt 3, 37339 Leinefelde-Worbis
Fon: 036074/6216515, Fax: 036074/6216519
info@eichsfeld.de, www.eichsfeld.de



 
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